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Far away

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Far away
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Elaine Vista
 Betreff des Beitrags: Far away
BeitragVerfasst: Dienstag 27. Juli 2010, 21:38 
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Sanft strich er ihren nackten Oberarm entlang. Elaine drehte sich anders und lächelte. An ihrer Schulter kratzte leicht sein Bart.
Ein Schnurren war an ihrem Ohr zu hören.
„Ein Schnurren“, drang es irgendwie in ihren Traum. Wieso schnurrte Glenn?

Elaine schlug ihre Augen auf und befand sich im Dunkeln ihres Quartiers auf der Andromeda, mitten aus dem Traum gerissen, der gerade begann interessant zu werden.

Nur das Schnurren war immer noch zu hören.
„Gwin“, seufzte Elaine und befahl dem Computer das Lichtvolumen zu erhöhen.
Neben ihr auf dem Kopfkissen lag der Morphtribbel ihres Sohnes und hatte sich, auf der Suche nach Wärme an sie gekuschelt.
Wahrscheinlich hatte er Matts Zimmer irgendwann verlassen als der Junge eingeschlafen war und war dann schließlich hier gelandet. Wie auch immer.
Die letzten Stunden waren schon anstrengend gewesen, denn ein paar Projekte liefen nicht so wie sie sollten und die Andromeda und das zweite Schiff, die Perseus, flogen weiter stetig dem Ziel entgegen. Sie konnten sich keinen Rückstand oder Rückschläge leisten, dafür war das Projekt zu wichtig und viele Faktoren, nicht zuletzt Forschungsgelder und Sponsoren hingen mit dran.
Zwischenmenschlich gab es Probleme mit den Astrophysikern und den Plasmaphysikern oder wie die hießen, dazu den Technikern und so weiter.
Das die beiden Forschungsschiffe mit den Wissenschaftlern, Forschern, Technikern und sensiblen Gerätschaften schon seit 2,5 Wochen an Bord waren, war der Stimmung nicht förderlich.

Elaine strich dem Tierchen über sein Fell, schwang ihre Beine aus dem Bett, griff vorsichtig nach Gwin und brachte ihn leise zu Matt zurück ins Zimmer. Er würde sonst am nächsten Morgen sein über alles geliebtes Haustier vermissen.
Der Junge lag auf der Seite in seinem Bett und atmete still und gleichmäßig. Nur ab und an gab er einen leisen Schnaufer von sich. „Wie schnell sie groß werden“, schoss es ihr durch den Kopf.
Auf dem Rückweg schloss sie fest die Tür ihres Schlafzimmers , schüttelte energisch ihr Kopfkissen aus und schlief zum Glück bald darauf wieder ein.

Im Laufe des nächsten Tages, also Stunden später gelang es einen Probelauf der verstärkten modifizierten Schilde an der Perseus durchzuführen. Ob es wirklich funktionierte, würde man leider erst im Citadellsystem erfahren, so bald man im Einflussgebiets des Quasars sein würde.
Immerhin klappte im Gegensatz zu den bisherigen Tests die Initiierung der Systeme.
Nur noch wenige Tage, dann würde es ernst werden und die Mannschaft würde das Citadellsystem erreichen und die Versuche, Tests, Installationen usw würden beginnen.


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Elaine Vista MacCurlay
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Meist belehrt erst der Verlust über den Wert der Dinge.
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Far away
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Elaine Vista
 Betreff des Beitrags: Re: Far away
BeitragVerfasst: Samstag 31. Juli 2010, 15:16 
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Die nächsten Tage waren ebenso voller Geschäftigkeit und sie waren wieder einigermaßen im Zeitplan.
Elaine hatte auch in den nächsten zwei Nächten Gwin, trotz geschlossener Schlafzimmertür, in ihrem Bett vorgefunden und das Tierchen wie in der Vornacht, als sie ihn aus dem Traum gerissen wurde, zurück zu Matthew gebracht.
Des Rätsels Lösung fand sie erst in der darauffolgenden Nacht, als sich die Tür einen Spalt öffnete und der Tribble in den Raum geschoben wurde.
„Matt“, rief sie fragend und nach kurzem Zögern öffnete sich die ganze Tür und Matthew tauchte auf.
„Du solltest doch schon seit Stunden schlafen.“
„Ich wollte dir Gwin bringen.“
Elaine rutschte etwas zur Seite und Matthew kam in ihr Bett. „Willst du denn nicht, dass Gwin bei dir schläft?“
Matt zögerte kurz „Doch, schon…..“
„Aber?“
„Naja als du vor ein paar Tagen mit Dana gesprochen hast, habe ich gehört, wie du zu ihr gesagt hast, dass die Nächte manchmal recht einsam sind, da dachte ich bevor du traurig bist und nicht schlafen kannst, gebe ich dir Gwin.“
„Das ist lieb von dir Matt“, antwortete sie, musste ein leises Lachen unterdrücken und drückte ihren Sohn liebevoll. Sie überlegte, wie sie es dem Jungen am besten erklären könnte, dass ein Tribble kaum Ersatz für einen abwesenden Mann darstellte, verzichtete dann aber da drauf.
„Ich verspreche dir, ich bin nicht traurig oder schlafe schlecht, wenn Gwin nicht bei mir schläft. Ich denke einfach an etwas Schönes.“
„Wirklich?“, fragte Matt, während er Gwin kraulte.
„Ja, wenn nicht, frage ich dich einfach, in Ordnung?“
Matt dachte kurz nach, nickte dann. Elaine brachte die beiden zurück in ihr Bett, sah noch mal nach den Zwillingen und kehrte mit einem Lächeln bei dem Gedanken für den Glennersatz zurück in ihr eigenes Bett.

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Far away
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Elaine Vista
 Betreff des Beitrags: Re: Far away
BeitragVerfasst: Sonntag 1. August 2010, 12:13 
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Elaine saß am Schreibtisch und studierte einige Unterlagen. Matthew sah auf dem Sofa, hatte ein Stift in der Hand, ein paar weitere neben sich liegen und malte auf einem Blatt Papier ein Bild.
Es war ruhig im Raum, nur das Schrappen des Stiftes über das Papier war zu hören und Elaine, wenn sie mit den Padds hantierte. Wären die Zwillinge nicht mit Foufou und Janos auf dem Holodeck unterwegs, wäre es sicherlich lärmintensiver. Matt hatte nicht mit wollen, er klebte seit ein paar Tagen ziemlich an seiner Mutter und Elaine vermutete, dass er wieder einen Entwicklungsschub machte oder ihm etwas durch den Kopf ging worüber er noch nicht reden wollte und die Sicherheit ihrer Nähe suchte.

„Maám, hat uns Glenn verlassen? Suchst du einen neuen Dad für die Zwillinge?“, wurde die Ruhe jäh unterbrochen und Elaine sah ihren Sohn irritiert über die Frage an. Sie legte bedächtig um etwas Zeit für eine überlegte Antwort zu gewinnen die Padds beiseite, stand auf und setzte sich neben Matt aufs Sofa, nachdem sie die Stifte auf den Tisch geräumt hatte. Wie schien hatte er seine Überlegungen abgeschlossen und hatte Fragen.

„Glenn hat uns nicht verlassen el´stream, er ist auf seinem Schiff und muss arbeiten. Wenn es geht, werden wir ihn wieder sehen. Die Zwillinge brauchen keinen neuen Dad, sie haben doch schon einen.“

„Mein richtiger Dad ist weg und Dalians auch, also geht Glenn auch.“, zog Matt den Rückschluss, dass es normal sei, nicht bei seinen richtigen Vater groß zu werden.

Elaine atmete im Kopf mehrmals tief durch und suchte nach Worten, was ihr sonst leichter fiel. Eine diplomatische Sitzung wäre ihr fast lieber.
„Weißt du el´stream „, begann sie. „Manchmal stellen zwei Erwachsene fest, dass sie nicht mehr so gut miteinander auskommen und dass es dann besser ist, wenn jeder für sich lebt. Das ist aber nicht immer so.“
„Du meinst sie mögen sich nicht mehr.“
Elaine nickte. Man sah Matthew deutlich an, wie es in seinem Kopf arbeitete.
„Also gehen nicht alle Dads weg?“
„Nein das tun sie nicht. “

Vista hoffte, dass jetzt nicht die Frage käme, wieso sein Vater gegangen war, doch sie hatte Glück und die Frage blieb aus. Stattdessen wollte Matt wissen wie sein Vater ausgesehen habe, ob er genau wie Rowan und Addison auch die Augen wie sein Vater habe usw. Sie wollte nicht darüber reden, doch war sie es ihrem Sohn wohl schuldig.

„Er war Ops-Offizier auf der USS Saratoga als ich ihn kennenlernte.“ Sie verschwieg die Hintergründe, wieso sie auf dem Schiff gewesen war. Matt war noch zu jung, um von June zu erfahren.
„Später war er dann auf der Lindbergh-Station 1. Offizier. Er hatte ganz dunkle Augen und schwarze Haare. Er mochte Bilder, genau wie du.“, setzte sie ihre Erzählung fort.
„Ich habe eine Idee.“ Sie stand auf, zog Matthew mit sich und beide gingen zusammen zum Schreibtisch.
Sie setzte sich und zog Matt auf ihr Knie, während sie den Terminal aktivierte.
Nach einiger Zeit hatte sie in der Flottendatenbank ein Bild von Robert gefunden und zeigte es Matt.

Lange betrachtete Matt das Bild und meinte dann. „Ich sehe ihm aber gar nicht ähnlich.“
„Nein, du hast mehr von deiner Urgroßmutter.“, lächelte Elaine und durchwuschelte Matt das Haar.

„Was hälst du davon, wenn wir zusammen in der Messe ein Eis essen gehen und dann zu den Zwillingen aufs Holodeck gehen.“
Mit den Worten „Ich bin zuerst da“, rutschte Matt von ihrem Schoss und rannte begeistert zur Tür.
Manchmal war es schade, dass man als Erwachsener nicht so schnell Themen wechseln konnte. In diesem Fall hatte es jedoch eindeutig Vorteile.

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Far away
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Elaine Vista
 Betreff des Beitrags: Re: Far away
BeitragVerfasst: Montag 2. August 2010, 20:22 
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Registriert: Freitag 13. Juni 2008, 19:12
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Aufzeichnungen waren nicht ihr Ding, es war als führe man Monologe. Im Grunde tat man das ja auch.
Elaine saß vor ihrem Terminal im Quartier und hatte sich überlegt, was sie sagen wollte.
Matthew hatte Bauformen auf dem Fußboden weiter hinten verteilt und spielte Architekt, seine Halbgeschwister waren ebenfalls mit irgendwelchen Spielzeugen beschäftigt.

Da die Andromeda und die Perseus innerhalb der nächsten Stunden in den Einflussbereich des Quasars kommen würde, wäre die Kommunikation erstmal abgeschnitten und es hing von der Funktion der jeweiligen technischen Einbauten ab, wie lange das der Fall sein würde. Man ging aber von ein paar Tagen aus.
Da die USS Harbinger immer noch nicht erreichbar, der letzte Kontakt zu ihrem Mann mehrere Wochen her war und sie nun ihrerseits nicht erreichbar sein würde, wollte sie Glenn dies wenigstens mitteilen.

Sie aktivierte das Aufzeichnungsgerät
"Ich hoffe dir geht es gut und......."

Man hörte ein Scheppern im Hintergrund, da Addison ein paar Padds vom Wohnzimmertisch gefegt hatte und Elaine, die dadurch abgelenkt wurde und nach hinten rief "Janos, kümmern sie sich bitte darum"

Elaine wande sich wieder dem Aufzeichnungsgerät zu.

"Wir werden in ein paar Stunden ins Citadellsystem einfliegen und wohl von der Kommunikation abgeschnitten sein. Ich hoffe jedoch, dass dies nicht länger als 72 Stunden anhält. Den Kindern geht es gut. Die Zwillinge krabbeln mittlerweile und ........."


Wieder unterbrach Elaine ihren Satz als Matthews Bauwerk zusammenfiel und ein "MA`MAN, Rowan hat mein Haus kaputt gemacht" aufgebracht gebrüllt wurde. Prompt darauf folgte ein laut weinendes Babygeheule von Rowan, gefolgt von Addison, die sich ihrem Bruder aus lauter Solidarität anschloss.
Elaine verschwand aus der Aufzeichnung, man hörte ein Murmeln "Wer wollte sich eigentlich Kinder anschaffen" , darauf hörte man "Matthew du gibst Rowan sofort sein Spielzeug zurück." Sie nahm Rowan auf den Arm und versuchte ihn zu beruhigen.

"Aber er hat meinen Baustein! Das ist so ungerecht, immer macht er alles kaputt." Matt knallte wütend das Spielzeugs seines kleinen Bruders auf den Fußboden, was erneut diesen in Tränen ausbrechen ließ.
"Geh in dein Zimmer und mach dich Bettfertig, es reicht. Ich komme gleich nach! "

Mit einem aufgebrachten Fußtritt aus Ärger über den Befehl seiner Mutter gegen das Sofa stapfte der Junge von dannen und Elaine wandte sich seufzend dem Schreibtisch wieder zu. Sie würde wohl ein Gespräch mit Matt führen müssen.

"Du siehst den Kindern geht es hervorragend und sie vermissen dich."

Sie fügte noch ein paar Worte dran. Sie war in Gedanken schon bei dem sogenannten Krisengespräch, vergaß daher auch die Aufzeichnung zu kürzen, endete zügig die Aufzeichnung und verschickte diese.
Glenn würde sie erhalten, sobald die Harbinger wieder Nachrichten empfangen könnte.

Elaine atmete mehrmals durch, strich eine Haarsträhne hinters Ohr und brachte als erstes die Zwillinge ins Bett , um dann zu Matt zu gehen und ein Wort mit ihm zu sprechen.

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Far away
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Elaine Vista
 Betreff des Beitrags: Re: Far away
BeitragVerfasst: Donnerstag 5. August 2010, 19:59 
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Seit Vista die private Nachricht an den Captain der USS Harbinger abgeschickt hatte, waren weitere Tage vergangen. Das Gespräch mit Matthew an dem Abend hatte sich so schwer wie erwartet entpuppt, allerdings gelang es Elaine ihrem Sohn zu verdeutlichen, dass seine Halbgeschwister einfach noch zu klein waren, um ihnen solche Dinge verständlich zu machen.

Glenn hatte sich immer noch nicht gemeldet und da sie in begriff standen den Einflussbereich des Citadellssystem zu passieren, würde der nicht vorhandene Kontakt um weitere Woche verlängert.

Das Citadellsystem war kaum erforscht und wenig bekannt, da es abseits lag und vor allem wegen des Quasar gemieden wurde, welcher das eigentliche System darstellte.
Doch gerade das Unbekannte und möglicherweise unentdeckte, hatte die USERF veranlasst, die Expedition durchzuführen.

Die Astrophysiker interessieren sich besonders für die Wärmestrahlung des Quasars.
"Sie ist ein starkes Indiz dafür, dass dort extrem viele Sterne entstehen. Die Messungen deuten darauf hin, dass die Sternentstehungsrate in Quasaren um das Tausendfache höher liegt als in normalen Galaxien wie unserer Solsystem", betonte Dr. Miak Mutri immer wieder gesagt, als er den USERF-Vorstand vom Projekt überzeugen wollte.

Andere Physiker fanden die Fazination Energie zu gewinnen reizvoller, denn durch die Ablenkung im Gravitationsfeld der Vordergrundgalaxie verteilt sich die Wärmestrahlung auf einen runden Ring.
Die Wissenschaftler schließen aus der Größe und der relativen Position des Rings sowie der optischen Abbildung des Quasars, dass dessen Staub und Gas eine ausgedehnte und wahrscheinlich abgeflachte Scheibe mit einem Durchmesser von etwa 12.000 Lichtjahren formen. Hingegen erstreckt sich das Schwarze Loch mit seinem umgebenden heiß leuchtenden Gas auf eine Region von nur wenigen Lichttagen. Ein einfacher Quasar setzt mehr Energie frei, als eine gewöhnliche Galaxis. Wo durch diese Energiemenge zustande kommt und durch welche physikalische Gesetzte eine solch hohe Energiemenge ausgestoßen wird, soll weiter erforscht werden. Sie vermuten, dass es im Zentrum des Quasars ein extrem massereiches Schwarze Loch (etwa 1 Milliarde Sonnenmassen) gibt und dass die Energie dadurch entsteht, dass die umliegende Materie vom Schwarzen Loch verschluckt wird.

Aber es gab noch was, was das Citadellsystem ausmachte.

In der Galaxie des Quasaren, der optisch betrachtet aussieht wie ein Stern, mit einer Ausdehnung die gerade mal so groß ist wie das Solsystem, hatte sich im Licht in der aktiven Galaxie, die 100 Milliarden Mal stärker als Sol war, am äußersten Rand ein Klasse L Planet entwickelt.
Citadell gamma war so gut wie unerforscht, da die Einflüsse des Quasaren Citadell alpha ein Eindringen in die Atmosphäre erschwert haben und der Quasar gemieden wurde..
Die sollte sich nun aufgrund der technischen Modifikationen ändern.
Scanns hatten felsige, trockene Welten mit größeren Anteilen an Sauerstoff und Argon in der Atmosphäre ergeben. Es gab weder erkennbare geologische Aktivität, noch größere Wasseransammlungen, desweiteren beschränkt sich die Biosphäre auf pflanzliches Leben.

Dort erhoffte man sich dort "Life ab Initio" zu erleben.

Alle beteten, dass die Störungen sich in Grenzen hielten und unter Kontrolle gehalten werden konnten.

Im größtmöglichen Abstand, näherte sich die Pherseus dem System. Die Andromeda hielt aus Sicherheitsgrunden vorläufig Position am Rande.
Die aus der Ferne sichtbaren Phänomene waren gigantisch und alle sahen immer wieder fasziniert ins Weltall.
Matt und Dalian hatten von ihrem Lehrer ein bisschen über Quasare erfahren und waren schon seit Tagen gespannt auf die Erscheinung gewesen.
Der um ein paar Jahre ältere Dalian hatte von sich aus in den Datenbanken recheriert und sein Wissen mit Matt geteilt. Zudem waren die beiden Jungen mit ihren kindlichen neugierigen Fragen den Wissenschaftlern auf die nerven gefallen, die jedoch viel Geduld gehabt hatten.

Während Elaine überwiegend viel mit den Wissenschaftlern in Kontakt stand und die "bürokratische " Seite wahrnahm, kümmerte sich Dana um die Abläufe und die Umsetzung der Befehle.

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Far away
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Elaine Vista
 Betreff des Beitrags: Re: Far away
BeitragVerfasst: Sonntag 8. August 2010, 21:49 
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Registriert: Freitag 13. Juni 2008, 19:12
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Es wäre auch zu einfach gewesen, wenn alles glatt laufen würde.
Die Schilde mussten mehrfach neu kalibriert werden und die Modifikationen hielten soweit, doch mussten sie ständig kontrolliert und nachgebessert werden.
Irgendeine Platine war spurlos verschwunden und niemand hatte sie natürlich gesehen.
Dazu kamen die zwischenmenschlichen Probleme zwischen den unterschiedlichen Teams. Elaine, die den größten Teil ihres Lebens Militär gewesen war, war glücklicherweise schon während der Präsidentschaftszeit mit solchen Problemen konfrontiert worden, dennoch war ihr die militärische Problembeseitigung eindeutig lieber. Ein Befehl und es funktionierte in der Regel.
Dass Dana des Öfteren die gleichen Wünsche hegte, daran zweifelte Elaine keine Minute.

Die beiden Frauen saßen beisammen, eine jede hatte ein Glas vor sich auf den Tisch stehen und mitten drin türmten sich mehrere Unterlagen. Sie gingen die weiteren Abläufe durch und versuchten die Planungen zu straffen
Die Kinder waren alle im Bett und nur Udo lag in einer Ecke und kaute irgendwelche Leckerlis.

Wiedermal flackerte das Licht bis die Schutzmodifikationen variierten und die Energie sich stabilisierte. So ging das schon seit 3 Tagen.
Seufzend legte Elaine das Padd zu den anderen auf den Tisch und rieb sich mit den beiden Fingern müde die Nasenwurzel, griff nach dem Glas, nippte kurz dadran und lehnte sich zurück.

„Ich hoffe sie bekommen das Problem bald in den Griff. Es ist ein ungutes Gefühl von der Außenwelt abgeschnitten zu sein. Andererseits, wie oft haben wir das in unserer Dienstzeit schon erlebt.“
Dana griff nach den Zigarillos. „ Allerdings waren die Leute dann nicht so ungewillt, wenn sie wenigstens unfähig werden. Aber da wird sich an Kleinigkeiten und Kriegen aufgerieben."
Mit einem Kopfschütteln zündete sie den Zigarillo an und atmete den Rauch tief ein, während Vista ihren Gedanken nachhing.. „Erinnerst du dich noch an den Einsatz im Talossektor?“
„Ohja, wochenlang wusste man nicht wo man eigentlich stand.“
Beide schwelgten kurz den Gedanken nach.

„Ich glaube ich könnte was anderes gebrauchen". Sie stand auf, ging zum Replikator und holte sich einen Wodka-O-Saft.
„Du auch?“
„Ich nehme ein Bier“.
Mit den beiden Getränken kehrte Vista zurück, reichte Dana das Gewünschte und ließ sich in den Sessel zurück gleiten.

In Gedanken drehte sie ihr Glas in der Hand und sah zu, wie ihre Gegenüber den Rauch in die Luft blies.

„Manchmal glaube ich, fällt man immer wieder in das gleiche Muster zurück. Ich meine wieso heiratet man und sieht und hört sich wochenlang nicht? Die Sternenflotte ist dafür einfach nicht ideal. Die Scheidungsrate spricht durchaus dafür, oder?“, sagte sie nach einer Weile nachdenklich in die Stille.

„Ich bin das vierte Mal verheiratet. Die Ehen mit Scott sind an der Entfernung gescheitert. Nicht nur,….. aber es hat eine Rolle gespielt.“
„Wem sagst du das“, bestätigte Elaine.

„Zweimal eine Ehe mit einen Co eines anderen Schiffes. . Davon abgesehen, dass die erste wohl eher ein Unfall war und der Vertrag zum Glück schnell wieder gelöst wurde. Die Zeit, die man sich gesehen hat, kann man wohl abzählen. Selbst meinen Neffen und meine Tochter habe ich nicht aufwachsen sehen. Nicht, dass ich damals daran dachte es zu tun.“
Elaine nahm einen Schluck des kühlen Getränkes.

„Die Ehe mit Omelli war auch nicht viel besser, auch wenn wir auf einer Einheit waren. Der Job trennt einen. Eigentlich hatte ich vor die Eheerfahrung nicht fortzusetzen, aber nein, ich musste ja noch einmal heiraten und ausgerechnet wieder einen Offizier….Ich sag ja, Muster wiederholen sich.“
„Du meinst eher die eigene Dummheit.“ Dana überlegte kurz.
„ Die mit Alial war auch nicht gut, aber ausgerechnet in der Person, mit der ich auf dienstlicher Ebene die meisten Probleme hatte, habe ich persönlich endlich gefunden, was ich lange suchen musste.“

„Die Wege sind manchmal unergründlich. Wer hätte je gedacht, dass ausgerechnet ich mal Diplomatin werde und quasi Familienmensch sowie Alleinerziehende von 3 Kindern“

Erneut flackerte das Licht für ein paar Sekunden und aus der Ferne drang das sanfte Licht des Quasars durch das Fenster in den Raum hinein.

„Genug sinniert, ich denke wir sollten für heute Schluss machen, da zweifelsohne der morgige Tag anstrengend genug wird, wenn die Perseus sich dem Energiering nähert.“

Sie saßen noch eine Weile zusammen, tranken in Ruhe ihre Getränke aus und redeten über weniger nachdenkliche Themen, bevor eine jede zurück in ihre Quartier ging.

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Far away
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Josephine Masterson
 Betreff des Beitrags: Re: Far away
BeitragVerfasst: Samstag 14. August 2010, 11:51 
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++weiter von Life goes on, da "Stärker als der Sturm" später spielt +++
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Irgendwie war es ein irrer Kontrast, erst wochenlang dieser Einsatz rund um die Station und nun die stumpfe Langeweile.

Irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, dass wir abgestraft worden waren. Wofür auch immer.

Offiziell hieß es „Ruhe gönnen um runterzukommen“, doch sah ich das anders. Ein Kletterurlaub wäre dann effektiver gewesen.

Die „Entführung“ von Nat stand mir immer noch deutlich vor Augen und keiner wusste genaueres. Wie die letzte Zeit fragte ich mich, ob es nicht schöner wäre auf einen Frachter anzuheuern und einfach von A nach B und von B nach X zu dümpeln.
Schon zweimal war ich kurz davor gewesen einen Antrag beim Captain vorzulegen, hatte dann aber immer vor dem BR kehrt gemacht, weil mir was anderes in den Sinn kam.

CC hatte zwar einen Counstermin frei, doch wollte ich sie derzeit nicht mit meinen Überlegungen belastet. Ich wusste ja, dass ein Gespräch mit mir manchmal dazu führte, dass sie nen Drink brauchte.

Unser Auftrag bestand darin den Transport von abgebauten Erzen zu einer halb fertigen Base zu begleiten, dort zu warten, dass die Fracht umgeladen wurde und sicher den Weg in einem Konvoi fortsetzte. Dann flogen wir zurück und der Kreislauf wiederholte sich.
Die USS Harbinger hatte Standartorbit eingenommen und wartete auf den ersten Flug zur Base. Vielleicht bot diese etwas Abwechslung. Ich war gespannt.

Der Captain war nicht auf der Brücke, irgendeine private Nachricht hatte wohl Umwege genommen und war nach Wochen eingetrudelt. Er war in seinem BR verschwunden. Ich hoffte dort wurde er ne Weile bleiben und Berichte schreiben oder sich sonst wie beschäftigen.

„Sha“ gibt es irgendwas Neues?“, fragte ich hoffnungsvoll.
„Wie oft willst du mich das noch fragen JJ.“, antwortete der Pilot. „Ich könnte beginnen die winzigen Staubpartikel zu zählen.“

Ich seufzte und erneuerte mein Kaugummi, um wenigstens etwas geschmackliche Herausforderungen zu haben.
Hoffentlich war wenigstens die Base spannend. Cc würde zwar kaum eine Shoppingtour unternehmen können, aber für einen Bastler wäre so ein unvollendetes Ding sicher toll.
Ich meine, die Minen hätten mich auch interessiert, doch hatte man meinen Antrag diese zu besuchen abgelehnt.

„Das grüne nach links oben“, sagte ich und schob das Objekt auf meinem Konsolendisplay an die vorhergesagte Stelle.“
„Orange auf C7/A5/W1“ erwiderte Nic und Sha fügte hinzu „Rot auf B4/Q7 versenkt.“
„Na klasse“, murmelte Sam McG ironisch.
„Menno“, motzte ich, da die mir in die Quere gekommen waren und fragte mich wie man sich an anderen Orten des Schiffs beschäftigte.

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Ltcmdr JJ Masterson
Erster Offizier
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Elaine Vista
 Betreff des Beitrags: Re: Far away
BeitragVerfasst: Sonntag 15. August 2010, 10:45 
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Registriert: Freitag 13. Juni 2008, 19:12
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Nicht nur die Platine war nicht wieder aufgetaucht, auch andere Teile waren nicht abhanden gekommen, auch wenn sie in der Ladeliste gelistet waren.
Elaine überließ es Dana die Leute zur Schnecke zu machen und auf Trab zu halten. Sie schätzte das lag eher in deren Naturell , als unzählige Leute zu kontaktieren, mit teilweise Engelszungen zu reden, Versprechungen zu machen und Gefälligkeiten einzufordern, um die Prozesse in Gang, Ersatz zu bekommen.

Wieder flackerte das Energienetz ,wie auch die letzten Tage, einige Millisekunden und Elaines Faust knallte wütend auf den Schreibtisch, nachdem die Verbindung mit einem Mittelsmann abrupt mitten im Feilschen abgerissen worden war. Dies hatte zur Folge, dass zwei Kleinkinder vor Schreck in Heulen gerieten.

„Janos, Foufou, nehmen sie die Kinder und beschäftigen sie sie.“

„Aber die Holodecks sind aufgrund der Energiefluktuationen gesperrt Maám.“
„Dann lassen sie sich was einfallen.“, erwiderte Vista kühl. „Dafür wurden sie eingestellt.“

Als sie allein im Quartier war atmete sie mehrmals tief durch. Ihre harsche Antwort tat ihr beinahe leid, doch sie konnte und wollte gerade keine Rücksicht auf gelittene Egos nehmen.

Es hatte ganze zweieinhalb Tage gedauert, um die Ersatzteile zusammenzusammeln. Elaine hatte gemeinsam mit Dana und Captain Brag den besten Übernahmepunkt festgelegt und nun hieß es die Waren abzuholen.

Solange nicht alles 100% lief, hatten sich sowohl Perseus als auch Andromeda weiter im Abstand zum Einflussgebiet des Quasaren gehalten. Da die Perseus bessere Modifikationen besaß, fiel die Wahl auf die Andromeda.

„Captain Brag“, begann Elaine, wählte dann die persönlichere Titelierung „Tipli, ich werde die Andromeda begleiten, Mrs Akon hält hier die Stellung und versuchen sie soweit es geht die Forschungen fortzuführen. Für Hin-und Rückflug werden wir wohl 14 Tage benötigen.“

„Aber…“, wollte der Captain anmerken.
„Nein Captain, ich weiß was sie anmerken möchten, doch sie verfügen über mehr Erfahrung als Cmdr Zumar, bleiben sie hier.“
Der Captain seufze nicht sonderlich zufrieden, gab sich aber geschlagen.

Binnen weniger Stunden war die Andromeda auf Kurs.


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Far away
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Josephine Masterson
 Betreff des Beitrags: Re: Far away
BeitragVerfasst: Mittwoch 18. August 2010, 15:29 
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Lieutenant
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Registriert: Sonntag 15. Juni 2008, 13:23
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Die Frachträume waren scheinbar voll, denn wir erhielten den Kommspruch, dass nun unser Begleitflug beginnen konnte.
Es war toll, dass wir endlich aus dem Standartorbit konnten und gen base schippern, doch musste es ausgerechnet gerade in dieser Minute sein?
Ich hatte meinen Warbird gerade auf Blau B7/A6/Z7 verlegt und war in Begriff die Tranung aufzugeben um eines der Schiffe von Sha zu kapern, als der Ruf uns ereilte.

Etwas enttäuscht unterbrachen wir unser Spielrunde, Sha und die anderen würden warten müssen und setzten Begleitkurs.
Der Frachter schipperte nicht gerade im Eiltempo, so dass der Flug sich dahinzog. Na wunderbar.

„JJ eine private Nachricht.“, Ich bermerkte die leichte Verwunderung in der Stimme des Offiziers an der Komm und wunderte mich wieso er sich wunderte, wieso es ein Wunder sei, dass ich eine Nachricht bekam.

„Dann spiel sie mir rüber.“
Nachdem ich einen Blick drauf geworfen hatte, wusste ich, wieso er verwundert war und teilte sein spontanes Gefühl. Erst als ich die kurze Bitte las, verstand ich es.

Ich antwortete mit einem „Ich gebe mir Mühe!“ und widmete mich dann dem Hauptschirm, wo das unfertige Basegebilde langsam Gestalt annahm.
Ein großer Teil wirkte imposantisch anzusehen, ein anderer teil, nämlich der unfertige glich einer Baustelle.
Ich musste nicht lange überlegen welchen Teil ich unbedingt besichtigen wollte.

Die Ankunft hier hatte für viele von uns etwas Gutes, sie hätten bis zum nächsten Mittag frei und durften die Base „genießen“. CC hatte noch mehr Glück. Ihr Urlaubsantrag war genehmigt worden, sie würde wohl gen Terra davonkommen, während wir weiter Erz begleiteten und zusahen wie es verschifft wurde. Ich vermutete sie würde Nat suchen gehen und wünschte ihr in Gedanken viel Glück dabei.

(--> Ich habe mal versucht die Brücke zur Story “Stärker als der Sturm“ zu knüpfen)

Endlich dockten wir neben dem Frachter an und warteten, bis das Erz an seinem vorrübergehenden Bestimmungsort war. Morgen würde der Konvoi damit aufbrechen und wir zurück zum Abbauort fliegen.
Laut Dienstplan hätte ich ein paar Stunden Zeit die Base zu erkundschaften, dann würde ich den Captain ablösen und Brückendienst schieben.
Da ich keine Zeit verschwenden wollte, düste ich los und eroberte kurze Zeit später die Baustellen der Base.

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Ltcmdr JJ Masterson
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Elaine Vista
 Betreff des Beitrags: Re: Far away
BeitragVerfasst: Donnerstag 19. August 2010, 18:37 
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Zivilist
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Registriert: Freitag 13. Juni 2008, 19:12
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Manchen Zufällen musste man ein bisschen auf die Sprünge helfen und eine Portion Glück dazu haben. So wählte Elaine die Base zum Sammel-und Übergabeort der benötigten Materialien, die ihr die Möglichkeit gaben ggf. auf die USS Harbinger zu stoßen, die dort vorrübergehend ihren Dienst tat.
Für sie war es kein nennenswerter Umweg gewesen. Wieso die Harbinger gerade hier in dieser abgelegenen Gegen war wusste sie nicht, war Elaine aber auch derzeit nicht so wichtig.
Kurz vor ihrer Ankunft hatte Vista die Harbinger kontaktiert, als sich abzeichnete, dass sich ihr gleichzeitiger Aufenthalt tatsächlich kurz ergeben würde. Allerdings hatte sie bewusst ihren Mann davon nichts wissen lassen.

Gestern Abend also war die Perseus an die Base angedockt und hatte den Teil der Materialien aufgenommen, die schon eingetroffen waren. Die anderen würden mit dem leeren Konvoi eintreffen der hierher auf den Weg war, um die Erzlieferungen abzuholen.
Sie hatten also Zeit bis etwa die Mittagszeit des nächsten Tages. Viel war es nicht, doch wenigstens etwas.

Elaine betrat sie die USS Harbinger, informierte die Brücke dass sie an Bord sei und hoffte ihre Überraschung würde klappen.
Kurze Zeit später betrat sie das Arboretum und ihr Mann erhielt einen Ruf mit der Bitte, ob er sich trotz Feierabend um einen angeblichen Streit auf Deck 7 im botanischen Arobretum kümmern könne, da niemand derzeit abkömmlich sei.
Nicht sonderlich begeistert von der Tatsache brach der Captain auf, fuhr zu Deck 7 und betrat das Arboretum.
Dort herrschte Stille, von einem Problem keine Spur. Das war ungewöhnlich, weil das Arboretum normalerweise ein Ort wart, den die Mannschaft der Harbinger regelmäßig aufsuchten
Es herrschte eine Halbdunkelheit und es duftete nach den dort lebenden Pflanzen. Erhellt wurde der Raum lediglich von ein paar künstlich am Himmel installierten fernen Sternenlichtern, so dass man fast meinen könnte sich in freier Natur bei nächtlichen beleuchteten Himmel zu befinden. Der angelegte Weg führte Glenn weiter in das Arboretum hinein.
Etwa in der Mitte der botanischen Anlage auf einer Bank stieß Glenn auf eine Flasche Scotch und 4 Gläser . Er setzte sich und goss sich ein Glas ein.

Elaine lehnte mit dem Rücken an einem etwas entfernteren Baum und war durch ihre dunkle Keidung beinahe mit diesem verschmolzen. Langsam löste sie sich von der Rinde es Baumes.

„Die Harbinger soll einen schönen Garten haben oder?“, fragte Elaine leise und wiederholte mit den Worten die Frage, die Glenn ihr vor scheinbar langer Zeit an einem anderen Ort gestellt hatte
Glenn hob grinsend den Kopf und antwortet „So sagt man“, dann drehte er sich zu Vista um.

„Darf ich Sie auf ein Glas Scotch einladen?“
„Ich glaube die Konstellation hatten wir schon mal . 4 GlÃser ,eine Flasche Scotch, ein Captain und eine Frau. Erinnerst du dich?“

„Vor ewiger Zeit... Ja Paris....“
Der blaue Stein um Elaines Hals fing ein bisschen des Lichts ein und reflektierte dieses, als sie sich setzte.

„Ich denke ein Glas Scotch kann nicht schaden. Außerdem sollte ein Mann an seinem Hochzeitstag nicht alleine trinken“....

……Am nächsten Morgen rollte sich Elaine im Halbschlaf herum und stieß auf ein Hindernis.
„Gwin verschwinde, was willst du schon wieder hier.“, murmelte sie leise schläfrig und wollte das etwas kratzige Objekt des Anstoßes sachte fortzuschieben.

_________________
Elaine Vista MacCurlay
Vorstand U S E R F
Präsidentin der UFP a.D.
Sternenflottenoffizier i.R.
freischaffende Unternehmerin
Zoodirektorin
_______________

Meist belehrt erst der Verlust über den Wert der Dinge.
Arthur Schopenhauer , dt. Philosoph


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