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Fäden in der Finsterniss

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Fäden in der Finsterniss
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trancevaried
 Betreff des Beitrags: Fäden in der Finsterniss
BeitragVerfasst: Donnerstag 29. Juli 2010, 16:33 
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=== Nach der letzten Mission ===


Trance stand im Maschinenraum und hörte aufmerksam Nilani zu, die ihr seit gut 10 Minuten einen Bericht ablieferte, über den Zustand des Schiffes, der Systeme und des Antriebs. “Also diesmal hat es uns richtig dick erwischt.” hörte sie Nilani sagen. “Ich kann im Moment einfach nur für Impulsantrieb sorgen, die linke Warpgondel ist beschädigt und das kann nur in einem Raumdock repariert werden, also müssen wir uns wohl oder übel damit abfinden, dass unser Flug zur Sternenbasis 46, etwas dauern wird.” dabei gibt sie einen tiefen Seufzer von sich. “Ansonsten, sind sie schiffinternen Systeme soweit online, Reparaturmannschaften befinden sich noch auf den Decks 17-23, ebenso kümmert sich noch ein Team um den Fahrstuhl.” sie vermied es dabei Trance anzusehen, “wir haben soweit die Trümmer entfernt und innerhalb der nächsten 12 Stunden, können wir einen neuen einbauen. Des Weiteren hab ich, die Energie der nicht benötigten Sektionen und Systeme in die Notfallsysteme umgeleitet, damit wir dort genügend haben, bis diese vollkommen wieder hergestellt sind.”

Trance nickte, sie war froh, dass Nilani soweit alles im Griff hatte. ”Falls du noch weitere Techniker brauchst, hol dir die Leute aus der Gamma Schicht, notfalls auch die Crewmitglieder, die einfach nur einen Technikkurs auf der Akademie besucht haben.” “Ich denke nicht, dass ich noch mehr benötige aber, ich werde es im Hinterkopf behalten.” damit drehte sich Nilani um und scheuchte schon die ersten Techniker und Ingenieure, die ihr über den Weg liefen, zu weiteren benötigten Orten auf dem Schiff. Trance, die damit so gesehen entlassen war, verließ den Maschinenraum und machte sich wieder auf den Weg, um einen Rundgang über die Gandhi zumachen und sich alles selbst anzusehen, um Maxwell nachher Bericht zu erstatten. Sie ging über den Korridor, wo einige Techniker gerade dabei waren, einige Leitungen wieder instand zusetzen, neue Lampen einzubauen und die Wandverkleidung ausbesserten, da sie durch den Funkenregen aus den Leitungen, beschädigt wurde.

Sie ging weiter und bog um die Ecke um, dort den nächsten Turbolift zunehmen, der sie auf das Deck der Krankenstation bringen sollte. Mit einem etwas eigenartigen Gefühl, betrat sie diesen. “Krankenstation”, hörte sie sich sagen und spürte im selben Moment, wie er sich in Bewegung setzte. Ohne groß darüber nachzudenken, griff sie sofort nach der Haltestange und klammerte ihre Hand darum. Okay Trance, sagte sie sich als sie es bemerkte, scheinbar, hast du es doch noch nicht so verdaut. Dann atmete sie tief durch, gleichzeitig blieb der Lift stehen und die Türen öffneten sich. Schnell stieg sie aus und ging erneut einen Gang entlang, um zur Krankenstation zu gelangen. Vor der Türe standen zwei Mitglieder des Sicherheitsteams, diese hatten die Aufgabe den Unterbotschafter und sein Gefolge auf dem Schiff zu begleiten. Die wohl gerade auf der Krankenstation waren um von Hoku untersucht zu werden. Die beiden nahmen kurz Haltung an und nickten ihr zu, sie erwiderte das Nicken, begleitet mit einem kurzen Lächeln und betrat die Krankenstation.

“… entweder sie halten jetzt still oder aber ich schicke sie einfach zurück in ihr Quartier und sie haben weiterhin schmerzen. Also was ist ihnen lieber ?” hörte sie Hoku genervt sagen und warf eine Blick zu ihm rüber. Hoku stand vor dem Unterbotschafter, der auf einem der Biobetten saß und ein Gesicht machte, als hätte er 7 Tonnen Sauerkraut essen müssen. Er hatte wohl von dem “Unfall” eine kleine Schramme am Kopf zurückbehalten und diese verursachten ihm wohl Kopfschmerzen. Er ließ sich von Hoku nun letztendlich die Wunde behandeln und auch ein Analgetikum verabreichen. Dann marschierte er mit seinen Begleitern wieder auf und davon. Trance hatte sich derweil etwas abseits gehalten, da sie sich nicht einmischen wollte und ging nun zu Hoku über, der sich einen anderen Patienten vorgenommen hatte. Da er wie es schien nur noch Bagatellfälle versorgte, ging sie davon aus, dass alle Notfälle schon versorgt waren und sie ihn ruhig stören konnte.

Sie ging zu ihm rüber und schaute dabei zu, wie er geschickt mit dem Dermalgenerator über eine recht große Schramme am Kopf eines Ensign strich. “So gut, dass dürfte ausreichen, ich gebe ihnen noch etwas gegen die Schmerzen.” dabei verabreichte er noch eine kleine Dosis Schmerzmittel und sah dabei kurz zu Trance. “Cmdr, ich bin gleich fertig hier. Haben sie Schmerzen oder sind sie vielleicht verletzt ?” und wendete sich dann wieder dem Ensign zu. “Sie können ihren Dienst ohne Probleme fortsetzen, Ensign Waters.” damit war die Sache für ihn erledigt und er drehte sich wieder zu Trance um. “Nein Hoku, mir geht’s gut. Die blauen Flecken werden auch so heilen…”, antwortete sie lächelnd und Hoku nickte. “Sie müssen es ja schließlich wissen.” stellte er einfach fest, während er dann zu einem Padd griff, welches Neben einem Interface lag. “Gut also folgendes: Wir hatten 12 Knochenfrakturen, 63 Hämatome, 14 Gehirnerschütterungen, 15 Verbrennungen, 6 Rauchvergiftungen und letztendlich noch 8 Rippenbrüche und 4 innere Verletzungen. Zwei Notfall Operationen wurden ebenfalls durchgeführt, ansonsten alles leichte Blessuren. Ach so und ich hab alle Counselor aus der Beta und Gammaschicht in den Dienstberufen und sowohl zu der Delegation des Botschafters, in den Kindergarten und in die Schule geschickt. Natürlich habe ich wenn möglich eines der Elternteile vom Dienst freigestellt, um sich um ihre Kinder zukümmern.”

“Danke Hoku, sehr gute Arbeit.” Sie war zufrieden mit ihrem Nachfolger und war sich im klaren darüber, dass er alles im Griff hat. “Sobald Ruhe einkehrt, sehen sie zu, dass sie und ihr Team sich erholen und das war kein Rat sondern ein Befehl.” Dabei schaute sie ihn ernst an, sie wusste wie hart es sein konnte und Ruhe brauchten sie alle, damit sie ihren Aufgaben wieder mit klarem Kopf nachkamen. “Wie sie meinen, Cmdr.” hörte sie Hoku sagen, ob er damit einverstanden war oder nicht, konnten sie nicht direkt sagen, aber es war ihr egal. Sie nickte nur noch kurz und verschwand dann von der Krankenstation, um sich wieder auf den Weg zur Brücke zumachen, vorher allerdings, machte sie noch einen kleinen Umweg zu ihrem Quartier. Als sie dieses betrat, lag Sam schlafend auf dem Sofa, er hatte von Hoku die Erlaubnis erhalten sich im Quartier zu erholen, aber Diensttauglich war er noch nicht.

Sie blieb vor dem Sofa stehen, warf einen Blick durch den Raum und fand das Gesuchte. Auf dem Sessel in der Ecke lag eine Wolldecke, die sie holte und deckte damit Sam zu, der sich dabei dann leicht bewegte. Sie betrachtete ihn einen Moment und versuchte in seinem Gesicht zu lesen, ob er schmerzen hatte oder nicht, aber sie konnten nichts feststellen. “Na gefällt dir, was du siehst?” sagte er in mit geschlossenen Augen und mit einem sanften Unterton. “Och, na ja”, sagte sie salopp, “ist schon ganz passabel.” Kaum hatte sie das gesagt, wurde sie auch schon mit einem “Na warte!” aufs Sofa runtergezogen und geküsst. Sie hatte immer noch das Schmunzeln im Gesicht, als Sam sie wieder los ließ. “Frechdachs.” grinste er sie an. “Ich weiß, ich bin unmöglich.” gestand sie ihm, schob dabei die Decke etwas zur Seite, sein T-Shirt, welches er anhatte nach oben und tastete leicht seinen Brustkorb ab. “Hast du noch schmerzen?”, fachmännisch, untersuchte sie seine Rippen, drückte hier und dort leicht dagegen und beobachtete ihn dabei. “Nein. Mir geht’s soweit wirklich gut. Ich bin noch etwas müde, aber dank dir und Hoku, werde ich übermorgen wieder auf den Beinen sein.”

“Sehr gut.”, lächelnd zog sie das T-Shirt wieder richtig und die Decke drüber. “Dann werde ich jetzt nur noch auf die Brücke verschwinden und Maxwell meinen Bericht abliefern. Ivan und Ezri’s Bericht kann ich mir dann heute Abend durchlesen. Zum Essen bin ich wieder da.” dabei stand sie wieder auf und machte sich auf den Weg, das Zimmer wieder zu verlassen. “Bis nachher Sonnenschein..” hörte sie ihn noch hinterher rufen und dann schloss die Türe sich.

Kurz darauf betrat sie wieder einen Turbolift und fuhr damit auf die Brücke, wo reger Betrieb herrschte. Techniker und Sicherheitsmitglieder liefen umher, arbeiteten dort und da und zwischen all dem, saß Maxwell regierend auf seinem Thron und schaute sich in Ruhe alles an. Trance ging rüber zu ihm, setzte sich neben ihn und er lächelte sie an. “Und wie sieht es aus?” hörte sie ihn sagen und kurz darauf, war Trance dabei, ihrem Chef alles zu berichten, was sie auf ihrem Rundgang an Berichte geliefert bekommen hat. “Na dann läuft doch alles prima, Trance. Wenn das so weiter geht, werden wir bis zur Sternebasis mit allem fertig sein… Sehr gut.” Dabei sah er sie an. “Und nun ab mit dir, wir sehen uns morgen früh wieder. Ich werde noch ein wenig hier bleiben und alles im Auge behalten.” hörte sie ihn schmunzelnd sagen, während sie aufstand. “Gute Nacht Max.” sie lächelte und verließ dann die Brücke wieder, um endlich eine Pause zuhaben und ihren Dienstschluss zu genießen.

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Cmdr Trance Varied
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Das eigentlich charakteristische dieser Welt ist ihre Vergänglichkeit. Franz Kafka


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Fäden in der Finsterniss
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trancevaried
 Betreff des Beitrags: Re: Fäden in der Finsterniss
BeitragVerfasst: Montag 9. August 2010, 09:03 
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Sie ging den Korridor entlang, nachdem sie den Turbolift verlassen hatte, geradewegs weiter auf ihr Quartier zu. Nun war sie schon seit einiger Zeit wieder auf der Gandhi nach ihrem Urlaub und gestern, wenige Stunden vor dem Unfall auf dem Schiff, war Sam ohne Ankündigung an Bord erschienen. Er hatte seine Strafe “abgesessen” sozusagen und hatte sich dann direkt Urlaub genommen, um sie zu besuchen. Als es darum ging dann ein Gast an Bord willkommen zu heißen, von dem sie als Xo nichts wusste, war sie erst ein wenig irritiert, doch als dann Sam aus dem Shuttle stieg, war sie so glücklich darüber ihn zusehen, dass sie glatt alles vergaß, los rannte und ihm um den Hals fiel. Natürlich bekamen das einige der Techniker und Wartungsoffiziere im Hangar mit, aber das war ihr egal und da sie alle ihren “Doc” kannten, drehten sie sich zwar schmunzelnd aber dennoch diskret um und gingen einfach ihrer Arbeit nach.

“Saaaaaaaaaaaaam!” rief sie aus, drückte ihn an sich, küsste ihn sanft und lachte dann, als sie ihn fest umarmte. “Was in aller Welt machst du hier ?” Sie hörte ihn lachen und dann drückte er sie sanft ein wenig von sich, um in ihre Augen zu schauen. “Ich dachte mir, es ist an der Zeit, dir einen Gegenbesuch abzustatten. Und wie ich sehe, hat es genau den erhofften Erfolg bei dir.” schmunzelnd sah er in ihre braungoldenen Augen, die ihn anstrahlten. “Verdammt, du hast mir ganz schön gefehlt.” hörte sie ihn noch sagen, dann wurde sie innig geküsst von ihm….”Commander.” hörte sie in dem Moment jemanden grüßen und wurde somit aus ihren Gedanken gerissen. Sie drehte sich um und sah nur noch wie Lt Hayes um die Ecke verschwand, dann wandte sie sich wieder nach vorne und sah, dass sie an ihrem Quartier vorbei gelaufen war. Seufzend drehte sie sich um und schlug den Weg zurück ein.

Sam hatte sie einfach kurz entschlossen bei sich einquartiert, sie hatte ein großes Quartier und außerdem, hatte sie noch immer das riesige Schlafsofa, welches ihr Dillon mal geschenkt hatte. So konnte er, darauf schlafen und es sich gemütlich machen und niemand kam auf die Idee darüber zu quatschen, dass der Xo der Gandhi nachts über die Gänge huschte, wenn sie von einem Besuch aus Cmdr McGreggors Quartier kam oder umgekehrt. So konnten sie direkt denken was sie wollten, was ihr auch egal war und sie und Sam konnten solange abends zusammensitzen, bis sie müde wurden und niemanden störten dabei. Allerdings der Quartiermeister erzählte artig unter der Crew herum, dass er noch zusätzliches Kopfkissen und Bettdecke sowie Bezugsmaterial ins Quartier des Xo gebracht hatte und er kannte auch das große Sofa, da er damals selbst dafür sorgte, dass es aufgestellt wurde und funktionierte.

Trance blieb dann vor ihrem Quartier stehen und schaute auf die Türe, von drinnen kamen laute Geräusche, die sie nicht zuordnen konnte. Still fragte sie sich, was Sam darin wohl veranstaltete, wartete noch einen Moment und betrat dann das Quartier. Sam lag auf dem Sofa, brav unter der Decke und schlief, was wohl immer noch auf die Medikamente zurück zuführen war. Sie sah sich um und dann lächelte sie, auf dem Tisch standen zwei Kerzen, Gläser und ein kleines Blumengesteck, als Dekoration. Es fehlten nur noch die Teller und die Getränke. Das hatte er also eben getrieben, den Tisch gedeckt.

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Fäden in der Finsterniss
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Samuel McGreggor
 Betreff des Beitrags: Re: Fäden in der Finsterniss
BeitragVerfasst: Mittwoch 11. August 2010, 13:28 
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Sam hielt die Augen geschlossen. Er hatte überlegt, ob er Schnarchen sollte, aber das fand er dann doch übertrieben. Ausserdem wusste Trance ja, dass er nicht schnarchte. Das Sofa war recht bequem, obwohl er aufpassen musste nicht auf dieser Ritze zu liegen, die bei solchen Schlafsofas entstehen. Das tat den Rippen nicht gut. Noch ein oder zwei Tage und er wäre wieder fit hatte Trance gesagt, wenn er ruhig blieb und und sich nicht überanstrengt. Daran hatte er sich gehalten. Nichts fiel ihm leichter. Wenn Trance in Dienst war, schlenderte er durch die Gänge und bewunderte das Schiff. Naja, momentan glich es einem Ameisenhaufen, dem man einen Tritt verpasst hatte, aber es war immerhin eine Galaxy Klasse und somit etwas Besonderes und auch nach diversen Moderniesierungen vereinte dieses Schiff die beste Technik und die neuesten Erfindungen der Föderation.

Oft führte ihn sein Weg in das Aborethum oder ins Zehn Vorne, wo er sich bei einem guten Glas Whiskey ein Buch las oder sich mit Kollegen aus der Sicherheits und Taktikabteilung traf und fachsimpelte.

Dann kam ihm gestern eine Idee und er bestellte beim Barkeeper ein Abendessen. Das Essen würde gleich kommen. Lachsfilet mit Salzkartoffeln, Sauce Bernaise und einen Salat. Er hoffte, dass Trance Fisch vertragen konnte...

Er bemerkte wie sich Trance im Raum umsah und sich dann zu ihm auf das Sofa setzte.

"Mich kannst du nicht täuschen, Schlafmütze," sagte sie." Ich weiß, dass du wach bist." Er rührte sich nicht und atmete ruhig weiter. "Na gut, wie du willst..." im nächsten Moment spürte er ihre Lippen auf die Seinen und dem konnte er nicht widerstehen. Er erwiderte den Kuss, zog sie zu sich herunter und drehte sich auf die Seite. Trance schrie kurz erschrocken auf, weil sie nicht mit der aprupten Bewegung gerechnet hatte. Nach einer langen Minute lösten sich ihre Lippen und beide schöpften Atem. "Warum wusstest du es?" fragte Sam. "Ich bin Psychologin und Ärztin. Ich weiß wann jemand schläft und wann nicht," sagte sie todernst und Sam grinste. "Ausserdem hab ich dich grad noch kramen gehört." Sie deutete auf den gedeckten Tisch. "Verdammt und ich dachte, ich wär leise." murmelte er. "Es sollte eine Überraschung sein. Naja, da wir ja auf der Harbinger nicht zu unserem Fisch gekommen sind, dachte ich, lasse ich den Fisch halt hier zu uns kommen... "

_________________
LtCmdr Samuel "Sam" McGreggor
T/S Offizier
USS Harbinger

"Jemand hat einmal gesagt, die Zeit sei wie ein Raubtier, uns immer dicht auf den Fersen, bereit zuzuschlagen. Ich denke, die Zeit ist unser Verbündeter"


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Fäden in der Finsterniss
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trancevaried
 Betreff des Beitrags: Re: Fäden in der Finsterniss
BeitragVerfasst: Donnerstag 12. August 2010, 17:16 
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Trance strahlte ihn an, “Oh Sam, dass ist eine wunderbare Idee.“ sie erinnerte dann, wie er sie ganz nebenbei nach einen Tanz einfach zum Essen eingeladen hatte. “Ich lade dich zum Abendessen ein... unser Schiffskoch, oder halt der Replikator, macht eine gute Forelle. Was hältst du davon?“ Trance wiegte sich noch in den letzen Walzerklängen und sah dann Sam an.„Forelle.. hm klingt gut…“ „Dann bestelle ich uns einen Tisch.“ “Sehr gerne.“ hatte sie ihm geantwortet und war stehen geblieben, da die Musik beendet war und Sam sie lachend ansah. "Ich freue mich auf das Abendessen.“ “Ich ebenfalls.“ Und danach waren sowohl sie als auch Sam, mit anderen Leuten beschäftigt gewesen und hatten sich erst auf der Harbinger wieder gesehen.

“Hey träumst du ?“ hörte sie in diesem Moment Sam fragen und kehrte damit wieder in das Hier und Jetzt zurück, wobei sie ihn lächelnd ansah. “Ja irgendwie schon. Mir fiel eben wieder der Abend ein, als du mich zum Fisch eingeladen hast. Seit dem ist viel passiert und es und nun bekomme ich endlich meine Forelle. Wurde aber auch langsam Zeit, McGreggor.“ dabei sah sie ihn gespielt empört an. “Eine Frau solange darauf warten zu lassen, ist aber nicht sehr nett, aber das ich die Umstände kenne..“, dabei wurde ihre Stimme wieder sanfter und sie sah ihn auch nicht mehr empört sondern zärtlich an. “werde ich dir gegenüber, großmütig sein und dieses Essen, als Entschuldigung deiner Vernachlässigung ansehen. Und es dementsprechend auch würdigen.“ dabei hatte sie einen Ton drauf, als wenn sie Kleopatra persönlich wäre und dementsprechend war auch der Blick, mit welchem sie ihn ansah. Doch wenn man in ihre Augen sah, blitze der Schalk regelrecht in ihnen auf. Und Sam der dies gesehen hatte, begann sie zu kitzeln.

Trance quiekte auf.“Na warte, du bist ganz schön frech!“ dabei kitzelte er weiter, bis sie nur noch lachend unter Tränen um Gnade bat. Die er ihr dann auch gab, indem er sie küsste und in den Armen hielt. Der Kuss hielt einen Moment an und er realisierte erst, dass er zu Ende war, als er ihre Stimme, leise an seinem Ohr hörte. “Und wo bleibt nun mein Fisch?“ und genau in dem Moment, hörte man den Türsummer. Sam schob sie sanft zur Seite, stand langsam von dem Sofa auf und ging zur Türe. “Wie auf Kommando.“ grinste er und öffnete diese. Dort stand der Barkeeper mit eine Art Schiebewagen und darauf stand eine Vase mit Tulpen drin, zwei Teller unter Silbernen Hauben und eine Sauciere. Sam zog den Wagen ins Quartier und bedanke sich bei dem Barkeeper, der mit einem freundlichen Lächeln ihnen beiden noch einen schönen Abend wünschte.

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Fäden in der Finsterniss
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trancevaried
 Betreff des Beitrags: Re: Fäden in der Finsterniss
BeitragVerfasst: Montag 16. August 2010, 23:34 
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Trance sah wie Sam den Wagen in den Raum schob und lächelte. ”Sam, warte noch einen Moment, ich möchte mir eben etwas bequemeres anziehen und schnell eine Dusche nehmen.” ”Ja sicher, ich stell die Teller in den Replikator zum warm halten.” Und schon nahm Sam die beiden Teller mit den silbernen Hauben und stellte sie in Replikator, aktiviert die Wärmevorrichtung und geht zum Tisch zurück, um dort das Wasser mit Eiswürfeln und Zitronenscheiben in die Gläser zu füllen. Währenddessen verschwand Trance in ihrem Schlafzimmer, ging an den Kleiderschrank, nahm dort einige raus und verzog sich ins Badezimmer. Dort nahm sie, nachdem sie sich ihrer bisherigen Kleidung entledigt hatte, eine erfrischende Schalldusche, wobei auch ihre Haare gewaschen wurden.

Nach der Dusche griff sie nach der Unterwäsche, welche sie mitgenommen hatte, allerdings kein Föderationsstandart, immerhin hatte sie frei und zog darüber. Danach schlüpfte sie in einen weißen Rollkragenpullover mit langen Ärmeln und zog darüber noch ein hellbraunes Wildlederkleid an, welches ungefähr in Höhe der Oberschenkel endete. Dann griff sie noch zu den Stiefeln, welches sie sich damals zu dem Kleid gekauft hatte und die ihre langen Beine betonten, da sie bis über die Knie gingen, Overknees - Stiefel sozusagen, mit einem kleinen Absatz. Dann warf sie noch einen Blick in den Spiegel, kämmte sich die Haare durch, ließ diese offen und ging zurück ins Schlafzimmer. Vorher entsorgte sie aber noch ihre getragene Wäsche, damit diese gereinigt werden. Im Schlafzimmer griff sie nach ihrem Kommunikator,
steckte ihn an ihrem Kleid fest und ging rüber in den Hauptraum, wo Sam auf dem Sofa solange Platz genommen hatte und in ein Buch vertieft war. Als sie den Raum betrat und Sam einen Blick zuwarf, sah sie nur, wie er sie anstarrte und dabei den Mund offen stehen hatte.

Trance blieb in der Mitte des Raumes stehen und sah ihn lächelnd an. ”Mach den Mund zu Sam, sonst verschluckst du noch eine Fliege.” scherzte sie und sah, wie Sam automatisch den Mund zuklappte. ”Wow….” hörte sie ihn noch sagen, dann unterbrach ein schrilles Geräusch, die Ruhe im Raum. °”Lt.Sendermann an Cmdr Varied.” Trance reagierte unwillkürlich sofort.°”Varied hier, was gibt es Lt.?” °”Cmdr, es tut mir leid sie zu stören, aber wir haben ein kleines Problem im Casino. Einer der Abgesandten aus der Delegation des Unterbotschafters, hat einen Streit mit einem unserer Offiziere angefangen und dieser hat… nun ja wie soll ich sagen. Er hat dem Abgesandten eine reingehauen.” Man hörte wie schwer es Sendermann gefallen war, diese Nachricht ihr zu überbringen, aber er dachte sich, er ruft besser erst sie, als den Adm selbst.

Trance sah enttäuscht zu Sam rüber, der sich in der Zwischenzeit wohl wieder von seinem Schockzustand und der akuten Atemnot erholt hatte und ebenfalls recht bedrückt aussah. °”Verstanden Lt. Ich bin schon auf dem Weg.” dabei warf sie Sam einen entschuldigenden Blick zu, wofür sie ein Kopfnicken und ein Lächeln von ihm erntete und verschwand dann mit schnellen Schritten durch die Quartiertüre. ”War ja klar.” murmelte Sam grummelig auf dem Sofa.”soviel zu unserem gemütlichen Abend… hoffentlich dauert es nicht eine Ewigkeit.” sprach er noch so zu sich selbst und machte sich es wieder auf dem Sofa mit dem Buch gemütlich. Während Trance mit schnellen Schritten den Gang entlang zum Turbolift lief, welcher aufs Casinodeck fuhr. Warum kann nicht mal ruhe sein, ging es ihr auf dem Weg dorthin durch den Kopf, sie hatte sich so auf den Abend mit Sam gefreut. Endlich ging es ihm besser und auch auf dem Schiff, lief alles soweit wieder in geregelten Bahnen. Außer natürlich diese Delegation, verdammt noch mal, warum hatten sie keinen Counselor an Bord. Dem hätte sie den Botschafter und die Delegation aufs Auge drücken können und sie hätte Ruhe gehabt.

Nachdem der Turbolift sie dann auf dem Casinodeck abgesetzt hatte, ging sie noch einige Meter über den Korridor, als sie schon aus einiger Entfernung, die lauten Stimmen hörte. Den Blick, den ihr unterwegs einige entgegen warfen, registrierte sie gar nicht, sie war viel zu sauer, als das sie bemerkte, wie man sie anstarrte. Den so im Freizeitlook lief sie so gut wie nie über das Schiff, höchstens im Pyjama. Kaum war sie durch die Türe, flogen ihr auch schon ein oder zwei Teller entgegen, so dass sie sich gerade noch ducken konnte und entsetzt auf die, sozusagen, fliegenden Untertasse sah.

”Ich hoffe das war jetzt kein Anschlag auf meine Person, sonst könnte ich wirklich sauer werden.” hörte man sie etwas lauter als gewöhnlich sagen und da niemand ihr wirklich zuhören wollte, nahm sie den Daumen und den Zeigefinger ihrer linken Hand in den Mund und stieß einen lauten und sehr grellen Pfiff aus, so dass sofort Ruhe im Raum einkehrte und alle sich zu ihr umdrehten. ”Ich denke es reicht nun hier. Wären die Herrschaften so gütig und würden sie bitte ihre Quartiere aufsuchen, sonst sehe ich mich gezwungen unseren Sicherheitschef zu rufen und sie alle, in ihre Räume eskortieren zu lassen.” Sendermann sah sie dankbar an und als sie ihren Blick in Richtung des Botschafters wendete, wollte dieser sich gerade über ihren Ton beschweren. Er schluckte aber schnell alles hinunter, nickte nur und machte sich auf, den Raum zu verlassen, ihr Blick war ihm, in diesem Moment doch nicht so geheuer.

”Die beiden Herren, welche sich eben geprügelt haben, möchte ich morgen früh im Konferenzraum sprechen, ich denke doch das man sie beide bis dahin alleine lassen kann, oder ?” sie sah von einem Gesicht zum anderen und nach wenigen Sekunden, wusste sie genau, welcher der anwesenden Herren, sich geschlagen hatten. Sie warf noch einen Blick durch den Raum, welcher doch ein wenig chaotisch aussah und sah dann zu Sendermann, der ihren Blick scheinbar verstanden hatte und schon zwei Offiziere scheuchte und den Barkeeper, um das aufgekommene Chaos zu beseitigen. Sie nickt ihm noch einmal kurz zu und machte sich dann mit einem leichten Seufzen, zurück auf den Weg in ihr Quartier.

Wenige Minuten später war sie wieder dort, betrat den Raum und sah, dass Sam mit dem Buch auf dem Bauch liegend eingeschlafen war. Sie überlegte nicht lange, sondern ließ ihn einfach liegen und ging in ihr Schlafzimmer, dort warf sie sich aufs Bett, streckte die Beine lang und schloss die Augen. Sie dachte so eine halbe Stunde ausruhen, wäre genau das Richtige jetzt, so können sie und Sam dann nachher in aller Ruhe essen und noch während ihr diese Idee durch den Kopf schoss, war sie auch schon auf dem Weg einzuschlafen.

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