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Überraschungen

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Überraschungen
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Jason Maxwell
 Betreff des Beitrags: Re: Überraschungen
BeitragVerfasst: Montag 22. Februar 2010, 12:07 
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Wohnort: USS Gandhi/Surak-Base
Maxwell sah noch einige Augenblicke auf die Tür, die sich hinter Trance geschlossen hatte. Dann seufzte er und räumte die Tassen in den Replikator. Zum Schluß materialisierte er ein Glas und nahm doch noch einen Schluck aus seiner Scotch-Flasche während er über das Gespräch nachdachte. Er sah, dass Trance tief verletzt worden war und dass ihre viele Arbeit auch dazu diente ihr Halt zu geben. Aber er sah auch, dass sie langsam begann zu heilen. Und auch wenn er wusste, dass es ihr nicht halb so gut ging wie sie eben getan hatte, war er überzeugt davon, dass sie es schaffen würde. Vielleicht würde ihr das alles - so wie sie gesagt hatte - tatsächlich auch neue Kraft geben. In jedem Fall würde er für sie da sein, egal was sie brauchte. Auf der Gandhi - so war Maxwells Philosophie - war man eine große Familie. Er trank seinen Scotch aus und beendete den Tag. Vase erzählte ihm von ihrem "Ausflug" mit Vivian und Maxwell erzählte ihr von Trance.

Am nächsten Morgen machte sich Maxwell in Sportkleidung auf den Weg zum Holodeck 2 um Mahmodi dort zu treffen. "Ah, sie sind schon da. Perfekt." "Ich nicht immer zu spät sein kann, Admiral. Würde schaden meinem Ruf." Maxwell grinste. "Und, Sie schon konnten anwenden Lehren die wir gestern verinnerlicht?" "Oh ja. Ich hatte gestern zwei Gespräche bei denen mir ihre meditativen Übungen ganz gut geholfen haben." Mahmodi schien zufrieden. "Dann wir Erfolg gehabt haben, ich als Lehrer zufrieden sein kann." "Oh ja. Aber nun drehen wir den Spieß wieder um und Sie werden stattdessen zum Schüler." "Oh, kluge Individuen nie aufhören zu lernen."

"Wir hätten uns auch in einer der Sporthallen treffen können, aber ich dachte zum Anfang könnte ein wenig vom richtigen Ambiente und der richtigen Stimmung zum Erfolg des Ganzen beitragen." Maxwell hatte durch einige Eingaben am Tastenfeld eine Holo-Programm geladen. "So, gehen wir rein?" Mahmodi nickte. Sie betraten eine düstere Halle die indirekt mit roten Spots an den Seitenwänden erhellt wurde. Entlang von tragenden Säulen waren Statuen von klingonischen Kriegern aufgereiht. In der Mitte der Halle schien es eine Art Brunnen zu geben, doch die Flüssigkeit die dort sprudelte war rot. Die gesamte Halle schien ein tiefer Brummton zu durchdringen, wie eine Vibration oder wie die kehligen Stimmen von hundert unsichtbaren klingonischen Mönchen.

"Dies hier ist mein Programm mit einer klingonischen Meditationshalle"
sagte Maxwell schlicht. "Ich möchte Ihnen heute einige Grundbewegungen der klingonischen Kampfsportart MoQbara beibringen, Rajib. MoQbara ist aber sehr viel mehr als nur die Vorbereitung um Kampf. Sie ist auch meditativ und wird Ihnen helfen, bestimmte Dinge über sich herauszufinden. Sie hat mir schon sehr oft in meinem Leben geholfen. Sind sie dafür bereit?"

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Adm Jason Maxwell
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Kommandant der USS Gandhi


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Überraschungen
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trancevaried
 Betreff des Beitrags: Re: Überraschungen
BeitragVerfasst: Montag 22. Februar 2010, 14:03 
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Wohnort: USS Gandhi / Surak Base
"Na na na, wer wird denn da gleich so blass im..... ?", weiter kam Trance nicht, da im gleichen Moment, der kleine Menderson jr. im hohen Bogen, sich auf ihre Uniform und den Arztkittel übergab. Innerlich das Gesicht verziehend, hielt Trance den kleinen, schnell fest und gab mit einem Blick rüber zu Hennriette, eine Anweisung. Hennriette kannte den Doc besser als jeder andere und verstand sie sofort. "Los schnappt sie sich den kleinen Lt", sagte sie zu einer der anderen Schwestern und kam ebenfalls mit dazu, "wir legen ihn hier auf das Biobett." Zusammen legten sie den Kleinen seitlich auf das Bett und während die einen ihn festhielt, stellte Hennriette, ihm eine Schale hin in die er fröhlich weiter hinein brach.

"Oh Gott Doc, dass tut mir so leid. Ich ... Oh weh, Doc ... ich", mit wild fuchtelnden Händen und völlig verzweifelt, versuchte der arme Vater Trance Uniform von dem Erbrochenen zu befreien. "Chief lassen sie nur", versuchte Trance ihn zu beruhigen und davon abzubringen, dass ganze Zeug nochmehr zuverschmieren. "Chief hören sie bitte auf und beruhigen..." "Wirklich, ich weiss gar nicht.... ich, es tut mir so leid... ach Gottchen nein.... was ?"

"CHIEF MENDERSON, ES IST GENUG!" Mit nun doch recht ernergischem Ton und einem ernsten Gesicht, sah sie den Vater von Kevin an, der zusammenzuckte und Haltung annahm. Man könnte glauben, in diesem Moment begriff er erst wie peinlich und auch komisch die ganze Situtation da war. "Es tut mir leid, Commander. Aber ich bin doch etwas leicht überfordert mit der ganzen Situtation im Moment", gab der arme Vater nun ihm ruhigen Ton von sich. "Kein Problem Chief, dass bekommen wir schon wieder hin", zog dabei ihren Kittel aus, schnappte sich einige Tücher um den Rest von der Uniform zu wischen und nahm sich in windeseile einen neuen Kittel.

Nachdem sie diesen angezogen hatte, fühlte sie sich schon wohler. "Gut also dann mal von Anfang an, Chief. Was ist passiert?", fragte sie nun wieder in dem ruhigen und freundlichen Ton, den jeder von ihr kannte und deutete mit einem kurzen Blick auf den armen Jungen. "Ja, also....", tief durchatmend begann der Chief dann von der Frühstücksorgie seines Sohnes zuerzählen, die er leider nur noch am Schluß mitbekommen hatte, als er das Quartier betrat nach Dienstschluß und nur noch die vielen leeren Gläser mit den Resten von Schokolade und Himbeershakes, auf dem Tisch stehen sah. "... außerdem lagen auf dem Teller noch Krümmel von Bananenpfannekuchen und Ahornsirup...", bei den letzten Worten wurde er immer leiserer, weil es ihm doch peinlich war, was sein Sohn da alles zu sichgenommen hatte. "Na dann versteh ich alles", grinste Trance breit und veranlaßte alles weitere.

"Kevin wird den heutigen Tag noch hier auf der Krankenstation verbringen, zur Beobachtung und morgen kann er wieder nach Hause und sie Chief gehen sich jetzt ausschlafen. Ich weiss, dass es gerade etwas anstrengend ist, wo ihre Frau nicht da ist, aber das schaffen wir schon", tröstend legte sie ihm eine Hand auf seinen Arm. "Danke Doc und entschuldigen sie nochmals, ich ...", dabei wurde er leicht rot. "Vergessen sie es Chief", lächelte sie ihn an "es ist nur eine Uniform und jetzt ab mit ihnen. Ich verordne ihnen jetzt 8Std Schlaf." Damit gab sie ihm einen leichten Schubs in Richtung der Türe und sah sich nochmal nach Kevin um. Dieser lag nun etwas entspannter auf der Liege, da die Medikamente recht schnell angeschlagen haben.

"Sie sollten sich umziehen gehn, Doc", ertönte es hinter ihr und eine den Boden wischende Hennriette, warf einen kurzen Blick auf ihre Uniform. "Ja, sie haben recht. Ich bin gleich wieder da....", mit diesen Worten stürmte sie auch schon auf die Türe zu und verschwand dadurch. "Armer Doc, ihr Tag fängt ja prima an, hoffentlich bleibt das nicht so", wandte Hennriette sich an die andere Schwester, die ihr beim saubermachen half......

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Cmdr Trance Varied
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Rajib Mahmodi
 Betreff des Beitrags: Re: Überraschungen
BeitragVerfasst: Donnerstag 25. Februar 2010, 01:19 
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"Dies hier ist mein Programm mit einer klingonischen Meditationshalle" sagte Maxwell schlicht. "Ich möchte Ihnen heute einige Grundbewegungen der klingonischen Kampfsportart MoQbara beibringen, Rajib. MoQbara ist aber sehr viel mehr als nur die Vorbereitung um Kampf. Sie ist auch meditativ und wird Ihnen helfen, bestimmte Dinge über sich herauszufinden. Sie hat mir schon sehr oft in meinem Leben geholfen. Sind sie dafür bereit?"
Mahmodi grinste breit. Er hatte nach seiner Schulzeit mehrere Jahre Ostasien bereist und sich die verschiedensten Kampfsportarten angeeignet. Aber Mortahr schien es versäumt zu haben ihn auf Surak auf klingonische Kampfsportarten aufmerksam zu machen. Mahmodi verneigte sich kurz: "Ich bereit bin, Admiral, Sir!"
Mit Spannung erwartete Mahmodi seine erste Lektion.

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Überraschungen
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trancevaried
 Betreff des Beitrags: Re: Überraschungen
BeitragVerfasst: Dienstag 23. März 2010, 14:13 
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Seit drei Tagen, war Trance nun schon unter Dauerstreß, sie hatte ihren Terminplan vollgepackt mit Counselor - Sitzungen, Verabredungen zum Essen, Schulungs - und Fortbildungen für das Krankenstationspersonal sowie eine Auffrischung in Erster Hilfe für die Crew an Bord der Gandhi. Dazu kam dann noch ihre Arbeit auf der Krankenstation und im Forschungslabor, wo zur Zeit auch einige medizinische Forschungen im Gange waren und dann war da noch Vivian, die sie in jeder Sekunde beobachtete und insgeheim prüfte. Auch wenn sie schon nach einigen Tagen, mehr als zufrieden mit ihr war, so wollte sie sie doch noch einige Zeit im Auge behalten, aber sie wusste jetzt schon, dass sie später einmal eine ausgezeichnete Ärztin werden würde und sie freute sich darauf, ihr bei diesem Weg helfen zukönnen.

Leider nur vergaß sie sich bei dem Ganzen wieder mal selbst und kam erschöpft, wie noch nie in ihrem Quartier nach ihrer Schicht an. Sie fühlte sich völlig ausgelaugt und müde und lies sich mit samt der Uniform einfach auf ihr Bett fallen. Sie merkte richtig wie sie innerlich aufheizte und ihre Temperatur anstieg. Eigentlich hatte sie sich immer unter Kontrolle, doch gerade jetzt funktionierte das so ganz und gar nicht, so schlimm war es nur, als sie ihre letzte Unterhaltung mit Lucas damals hatte. Sie konnte es damals gar nicht so schnell verhindern wie es ausbrach, das Feuer in Lucas Quartier.... sie stöhnte auf und versuchte, sich wieder zuberuhigen. Ein Feuer in ihrem Quartier hier auf der Gandhi, war wirklich das Letzte was sie am heutigen Tag noch gebrauchen konnte. "Komm schon Trance, konzentrier dich..." murmelte sich zu sich selbst, schloß die Augen und atmete tief durch. Kurz darauf merkte sie wie ihre Temperatur langsam runter ging und es im Raum auch wieder angenehm kühler wurde.

Sie blieb noch einige Minuten liegen, bis sie ihre normale Temperatur wieder angenommen hatte und stand dann auf um eine Schalldusche über sich ergehen zulassen, damit sie einfach auf andere Gedanken kam. Nachdem sie dann wieder im anderen Raum war und sich etwas bequemes angezogen hatte, replizierte sie sich ein Glas Zitronenwasser und setzte sich in einen der wunderbaren flauschigen Sessel, aus Wildleder, die ihr Bruder ihr, von einer seiner Ausflüge auf der Erde mitbrachte und gönnte sich einen grossen Schluck aus dem Glas. Sie blicktedabei aus dem Fenster und nahm sich fest vor, weniger zu arbeiten und dafür etwas mehr Freizeit zuhaben. Kurz entschlossen tippte sie ihrem Kommunikator an "°Varied an Cmdr Maxwell." Sie brauchte nicht lange warten, als sie Vase's Stimme schon hörte. "°Hier Maxwell. Was gibt es Trance?" Vase's Stimme klang wie immer klar und ruhig. "°Hast du lust auf ein Besuch im Holodeck? Ich dachte so an eine Runde im Pool." Im Hintergrund hörte sie bei Vase einige Stimmen und kam zum Schluß, das es vielleicht doch gerade ungünstig war und sie von Vivian und Telek Besuch hatte, aber sie wartete erstmal ihre Antwort ab.

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Daniele Maxwell
 Betreff des Beitrags: Re: Überraschungen
BeitragVerfasst: Dienstag 23. März 2010, 17:55 
"... und ich glaube Dr. Varied ist recht zufrieden mit mir." Beendete Vivian das Gespräch. Es war Teleks letztes Tag an Bord und irgendwie saß er etwas missmutig rum. Danièle konnte sich denken, dass er gern die letzten Stunden mit Vivian allein verbracht hätte, doch Danièle wollte auch so viel wie möglich von ihrem Jungen haben. Als der Ruf erklang und die Runde im Quartier die Frage von Trance hörte, strahlte Telek sie beinahe glücklich an. Auch Jasons Blick war auffordernd. Danièle schmunzelte und betätigte den Kommunikator: "Gute Idee Trance, gib mir 15 Minuten, dann steh ich vorm Holodeck." Trance bestätigte und Danièle sah in die Runde. "Ja ja, ich mach mir dann mal einen entspannten Abend." Sie sah zu Jason: "Wie ich dich kenne hast du auch noch das ein oder andere zu tun, hm?" Jason nickte: "Ich hab noch ein paar Berichte durchzuarbeiten, mache heute aber auch nicht mehr so lange." Sie sah ihren Mann an: "Der Scotch steht in der dritten Schublade von unten, der andere ist alle." Jason räusperte sich verlegen. Telek lachte auf: "Sag bloß du brauchtest auch mal eine Aufbauhilfe Mum." Danièle schmunzelte: "Sagen wir es einfach so, es tat gut und der Scotch den dein Dad versteckt ist nun mal der Beste." Entschlossen erhob sie sich: "Wir sehen uns Morgen früh zu deiner Abreise Telek. Ich geh dann mal etwas für meine Fitness tun." Jason hielt sie zurück: "Vase, Trance scheint unter enormen Druck zu stehen, versuch ihr zu helfen." Danièle nickte: "Lass mich erst mal schauen, ich werde sie nicht drängen. So ein paar Runden schweigend nebeneinander herschwimmen kann auch helfen."

Wenig später fand sie sich vor dem Holodeck ein. Trance hatte eine angenehme Umgebung um den Pool ausgewählt. Viel grün, nur sie beide ganz allein und das herrlich blaue kühle Wasser im Pool. Schweigend schwammen die beiden nebeneinander her, bis Vase fragte: "Was hälst du eigentlich von Urlaub Trance?"


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trancevaried
 Betreff des Beitrags: Re: Überraschungen
BeitragVerfasst: Montag 29. März 2010, 00:32 
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Wohnort: USS Gandhi / Surak Base
Sie hatte sich eines ihrer alten Programm zum Schwimmen rausgesucht, ein Ort der mehr Pflanzen, Bäume und Blumen hergab, als so manch Botanischer Garten. Es war für sie der perfekte Ort, um den Gedanken freien Lauf zulassen und sich zu entspannen. Kaum das sie fertig war, mit aktivieren des Programmes, erschien Vase und sie beide verschwanden im Pool. Nach einiger Zeit ruhigen hin und her schwimmens nebeneinander hörte sie von Vase plötzlich: "Was hälst du eigentlich von Urlaub Trance?" um sicher zugehen, dass sie sich nicht verhört hatte, drehte sie ihren Kopf beim schwimmen in Richtung Vase und sah, wie diese sie erwartungsvoll ansah.

"Also hab ich mich doch nicht verhört", murmelte sie. "Nein, hast du nicht. Also was hälst du davon?" Einige Sekunden dachte Trance über diese Frage nach, schwamm aber dabei ruhig weiter. "Eigentlich nichts, Vase. Ich könnte etwas mehr Freizeit gebrauchen im Moment, da es mehr als stressig ist zur Zeit, aber Urlaub... Nein, definitiv nicht, oder wollt ihr mich loswerden?" schaute sie sie lächeln von der Seite an, während sie die letzten Züge zum Rand schwamm. Dort angekommen lehnte sie sich gegen diesen und ließ sich den Rücken massieren von den Wasserdüsen, die im Beckenrand eingelassen waren und im Moment fröhlich vorsich hin sprudelten.

"Nein Trance, nur du wirkst in letzter Zeit etwas ausgepower und überarbeitet. Ich dachte einfach, ein kleine Aus und ein kurzer Trip wohin auch immer, würden dir auch mal gut tun. Du hast schon ewig keinen Urlaub mehr gemacht." Vase sah sie ruhig an und sie spürte, dass es ihrer Freundin ernst war. "Ihr beiden habt euch wohl jetzt auf mich eingeschossen?", fragte sie schmunzelnd. "Erst Max und jetzt du...", seufzend streckte sie die Beine im Wasser nach vorne und planschte mit den Zehen. "Ich finde es wirklich sehr lieb von euch Vase, aber Urlaub kann ich im Moment wirklich nicht gebrauchen. Zuviel Ruhe heißt für mich auch zuviel Nachdenken und dies ist das Letzte was ich zur Zeit gebrauchen kann, aber glaube mir sobald ich alles wieder unter Kontrolle habe, bin ich der Letzte der sich weigert in Urlaub zugehen.", dabei sah sie lächelnd zu Vase und bestellte fast im selben Atemzug beim Computer eine kleine Poolbar im Wasser, die frische Cocktails servierte.

"Also ich brauch jetzt einen kleinen Drink. Was ist mit dir? Natürlich alles Alkoholfrei..." schmunzelnd schwamm sie zum Barkeeper rüber und bestellte sich ein Zitronenwasser mit Eis.

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Daniele Maxwell
 Betreff des Beitrags: Re: Überraschungen
BeitragVerfasst: Montag 5. April 2010, 19:26 
Danièle seufzte und sah Trance hinterher. Dann lachte sie leise auf und schwamm zur Poolbar, bestellte sich dort einen eisgekühlten Orangensaft und zwinkerte Trance zu: „Wir können manchmal ganz schön nerven was?“ Trance sah sie verwirrt an: „Na ich meine erst nimmt dich Jason ins Gebet, dann ich. Es ist nur weil wir uns Sorgen um dich machen. Du hast im Moment mächtig viel um die Ohren und irgendwas anderes scheint dich noch zu bedrücken.“ Forschend sah sie die Freundin an: „Vorschlag: Wenn es was gibt worüber du reden magst, dann melde dich einfach. Ansonsten vertraue ich darauf, dass du dich nicht kaputt schuftest.“
Danièle lächelte, stellte das halbleere Glas auf die Bar und ließ sich mit einem kräftigen Sprung zurück ins Wasser fallen, so dass es hochspritzte.


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trancevaried
 Betreff des Beitrags: Re: Überraschungen
BeitragVerfasst: Donnerstag 8. April 2010, 17:34 
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"Ja ist klar, ich .....", der Rest des Satzes ging in Vase's Geplatscher unter. Sie überlegte nicht lange und tauchte Vase hinterher und kam vor ihr am Beckenrand an. "Du machst hier vielleicht 'ne Welle!" grinste sie ihre Freundin an und lehnte sich dabei gemütlich wieder gegen den Beckenrand. "So könnte ich es mir den ganzen Tag gefallen lassen, nur leider muss ich in gut 30 Minuten wieder auf der KS sein. Ich hatte Vivian versprochen, ihr noch einiges Lernmaterial zu Verfügung zustellen. Außerdem steht eine Kontrolluntersuchung für sie an. Ich möchte auf Nummer sicher gehen, da sie doch einer recht psychisch anstrenden Situation ausgesetzt war die letze Zeit." ruhig schaute sie zu Vase rüber.

Vase hatte es sich in der Zwischenzeit neben Trance am Beckenrand bequem gemacht und nickt ihr dann zu. "Ja, das ist gut. Vivian scheint mir schon viel ruhiger als zu Beginn, aber ich denke es war schon sehr belastend für sie und wird es wohl insgeheim noch sein. Obwohl sie sich so nichts mehr anmerken lässt." "Wie kommt ihr denn mit ihr klar? Ich meine, sie ist eigentlich eine recht liebenswürdige Person und dein Sohn liebt sie abgöttische wie ich beobachten konnte." schmunzelte Trance, als sie sich erinnerte, wie Telek seine Frau ansah.

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Daniele Maxwell
 Betreff des Beitrags: Re: Überraschungen
BeitragVerfasst: Freitag 9. April 2010, 10:55 
Danièle lächelte Trance an: „Och, so langsam gewöhnt sich Vivian an uns, sowohl an mein Fauchen als auch an Jasons Brummen. Und du hast recht, Telek liebt sie wirklich. Das Positive daran ist, sie scheint auch etwas Ruhe und Beständigkeit in den Jungen zu bringen.“ Danièle nippte an ihrem Orangensaft: „Ich war ja zuerst mächtig…“ Das Piepsen der Kom ließ Danièle zusammenzucken: „Nanu?“ Fragend sah sie Trance an, die die Schultern zuckte und dem Computer um eine Konsole bat. Da es Trance Programm war, reagierte sie auf den Kommruf: „Varied hier.“ Am anderen Ende hörte man einen besorgten Maxwell: „Trance ich muss Vase dringend sprechen.“ Danièle schwang sich auf den Beckenrand und antwortete gut gelaunt: „Ich bin noch hier, was gibt es denn?“ „Deine Großmutter, es geht ihr sehr schlecht. Dein Großvater bittet dich zu kommen.“
Danièle biss sich auf die Unterlippe: „Ich bin unterwegs.“ Trance sah sie mitfühlend und streichelte ihr über den Arm: „Alte Menschen sind manchmal ein wenig überimpulsiv.“ Doch Danièle schüttelte den Kopf: „Mein Großvater ist so was wie ein harter Knochen, er war lange Zeit Diplomat. Wenn er eines nicht ist, dann impulsiv. Und wenn er mich rufen lässt, dann deshalb, weil es ihr wirklich schlecht geht. Entschuldigst du mich bitte?“ Trance nickte: „Natürlich … und Vase, du weißt wo du mich finden kannst.“ Danièle umarmte die Freundin: „Danke Trance.“ Eilig zog sie ihren Bademantel über und befahl dem Computer den Ausgang anzuzeigen.
Mit noch nassen Haaren eilte sie durch den Gang in Richtung ihres Quartiers. Ihr erster Weg führte sie ins Bad. Eilig trocknete sie die Haare und zog sich an, dann flogen wahllos ein paar Sachen in eine Reisetasche.
In dem Moment als sie diese schloss stand Jason in der Tür: „Willst du jetzt noch los?“ Sie nickte: „Kann ich mir die Viper nehmen?" „Wir können auch einen der Piloten der Betaschicht wecken und …“ Danièle schüttelte den Kopf: „Lass mich ruhig. Ich brauch die Übung und der Weg von hier zur Erde ist zwar nicht gerade kurz, aber wirklich nicht schwer zu finden.“ Sie lächelte und gab ihm einen Kuss: „Ich melde mich sobald ich angekommen bin.“

Eine Stunde später saß sie im Shuttle und flog der Erde entgegen. Der Computer flog das Shuttle eigenständig, so dass sie sich im Sitz zurücklegen konnte und grübeln. Sie hatte in letzter Zeit so vieles über das sie nachdenken musste.


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Überraschungen
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Daniele Maxwell
 Betreff des Beitrags: Re: Überraschungen
BeitragVerfasst: Montag 12. April 2010, 05:05 
Danièle stand auf und ging zum Replikator um sich einen Café au lait zu ordern, als der Autopilot einen Schlenker machte den sie förmlich spürte. Sie ließ das Getränk im Replikator stehen und eilte zum Pilotensitz. Irgendwas stimmte nicht, sie befand sich nicht mehr auf Kurs und die Anzeigen für SIF und TDF waren kurz davor in bedrohliche Werte zu rutschen.
Nun war Danièle von jeher in technischen Dingen alles andere als gut bewandert. Dennoch behielt sie die Ruhe, ließ den Computer eine Diagnose starten und versuchte den Kurs zu korrigieren. Sie hatte das Gefühl, dass dies auch irgendwie gelang. Dennoch blieben einige der Anzeigen weiterhin in einem schlechten Bereich. „Computer, ich benötige eine Notlandemöglichkeit“ %Klasse N2 Planet in Reichweite% „Kursdaten übernehmen und Anflug des Planeten“, Eintrittswinkel berechnen und Landung vorbereiten.“ %Landung nur über manuellen Zugriff möglich% Danièle fauchte leise. Hätte sie nur auf Jason gehört und einen der Piloten der Betaschicht mitgenommen, jetzt musste sie zusehen wie sie da allein runter kam. Sie schaute aus dem Fenster, der Planet kam schneller als beabsichtigt auf sie zu. Sie übernahm die Steuerung und versuchte die Geschwindigkeit zu drosseln, Schweißperlen bildeten sich auf der Stirn. „Computer, Notruf absetzen“ %Notruf abgesetzt% Langsam reagierte die Steuerung, so hatte sie das Gefühl, auch wenn sich der Planet immer noch in rasender Geschwindigkeit näherte. %Eintrittswinkel zu steil% „.. ich weiß, dann hilf mir doch mal ein wenig…“ grummelte sie leise vor sich hin. Als wäre dies nicht genug, fiel im selben Moment die Steuerung gänzlich aus. Vor dem Fenster wurde es weiß, die sich rasant nähernde Oberfläche des Planeten füllte das Fenster vollständig aus. Aber das waren nur noch Sekundenbruchteile, die sie wahrnahm bevor das Shuttle auf der eisigen Oberfläche aufschlug und zerschellte.


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